Werbung *. Höre ich das Wort Loden, denke ich unweigerlich an Jodeln. Ein schönes Paar. Spannend, sich mit der Geschichte und Eigenschaften des Lodens zu beschäftigen. Winddicht. Wasserdicht. Zwei angenehme Dichtigkeiten. Loden weist Schmutz ab und reguliert das Körperklima mit. Diese wohltuenden Eigenschaften des Stoffes schätzten die Menschen bereits in früheren Zeiten. Viele Alternativen gab es auch nicht für die bäuerliche Bevölkerung damals, als die Wolle der eigenen Schafe zu verwerten. Was ist Loden denn überhaupt? Ein gewalkter Wollstoff. Früher mit Sicherheit nicht der haptische Wohlgenuss. Für die heutigen Gebirgsstädter darf der Tragekomfort schon ein bisschen angenehmer sein. Im Übrigen und nicht das du denkst, welch interessante Wortschöpfungen mir entschlüpfen. Das Wort Gebirgsstädter ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Zu finden in einer aktuellen Meldung über eine Ladeneröffnung in einer overtouristischen Stadt.

Und tatsächlich gibt es in der Oberpfalz noch eine Tuchfabrik. Loden made in Germany.

Mehr dazu unter www.mehler-tuchfabrik.de

* Klarheit und Wahrheit. Meine Lesenswert Beiträge geben lediglich meine ehrliche Meinung und meine persönlichen Erfahrungen wieder. Ich bekomme weder Produkte gesponsert, noch werde ich in irgendeiner Weise für die Lesenswert Beiträge mit Geld- oder Sachspenden entlohnt.

Werbung *. Bitte nicht berühren. Das geht gar nicht. Textile Materialien müssen befühlt werden. Unbedingt. Fühlen ist gleich Information. Ein Hoch auf die Sensoren in der Haut und vor allem auf die in den Fingerspitzen. Und die haptisch sinnlichen Erfahrungen sind es, die für Markt- und Messebesuche sprechen. Ausgiebig befühlt habe ich Karins Stoffangebot auf der Nadelwelt in Karlsruhe. 

Mehr dazu unter www.ethno-textiles.com 

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Werbung *. Frau Held und Herr Held sind äußerst reizende Buchhändler und geduldig. Von Zeit zu Zeit schmökere ich mich genussvoll durch ihr textiles Buchangebot. Und das dauert. Zu finden sind sie und ihr mobiles Reiseregal auf einigen textilen Events im Jahr. Und ständig und dauernd online. Auch wenn ich mch wiederhole. Studien können grausam sein. Ein täglicher Fernsehkonsum von vier Stunden über Jahrzehnte hinweg lässt unser Gehirn schrumpfen. Wer bitte möchte im Alter an einem Schrumpfhirn leiden. Ich glaube fest an meine Wiedergeburt. Und dann bitte gern als Bücherwurm.

Mehr dazu unter www.antiquariat-held.de

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Werbung *. Historische Sehenswürdigkeiten. Altstädtisches Gassengewirr. Lebendige Genuss Szene. Und noch viel mehr. Die Stadt ist von Bergen umgeben und gerade das ist äußerst reizvoll. Und wird es in der Stadt zu trubelig, dann locken Alpenzoo und Hungerburgbahn, mit der es hoch hinaufgeht. Ganz ohne Tröpfchen Schweiß. Aber. Auch die Textilinteressierten freuen sich. Auf einem über zweihundert Jahre alten Jacquard Webstuhl fertigt Mohammad Jabr feinste Stoffe. Und etwas außerhalb von Innsbruck tauchst du in die farbenfrohe und handgwebte Welt von Regina Knoflach ein. Schaut`s vorbei!

Mehr dazu unter www.brokat-tirol.at und www.regina-textiles.at

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Werbung *. Macht Urlaub doof? Nicht einmal auf die Ferien- und Urlaubszeit ist Verlass. Ein paar Wochen die Seele baumeln lassen und dem Gehirn das Futter entziehen. Und schon ist es passiert. Die Wissenschaftler und ihre Studien. Einfach gemein. Etliche Studien beschäftigen sich mit dem sog. Ferieneffekt. Ein paar Wochen Auszeit und nur ab und zu in der Nase bohren und schwupp, sinkt sie. Die kognitive Leistungsfähigkeit. Grauslig. Dann doch lieber ein kreativer und anregender Aufenthalt in Italien. Webkurse und Kunstkurse in der Toskana locken.

Mehr dazu unter www.gewebedesign-kurse.com

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Mehr dazu unter wollfuehlfactory.blogspot.com

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Werbung *. Isatis tinctoria oder auch falscher Indigo. Gescheit waren sie, unsere Vorfahren. Die Römer, die Griechen, die Gallier, die Germanen und die Ägypter. Haben sie doch schon früh erkannt, dass sie mit den Blättern der Pflanze im zweiten Jahr Blau färben können. Aber ganz so einfach hatten sie es nicht. Zuerst haben sie die getrockneten Blätter mit wenig Wasser zu Brei zerstampft. Nach einem ersten Gärprozess formten sie Waidkugeln und verkauften diese dann getrocknet weiter. Die eigentliche Küpe stellten die Färber mit Urin und weiteren Hilfsmitteln her, die dann wiederum einen neuen Gärprozess in Gang setzte. Ich kann ihn förmlich riechen, den strengen, appetitverderbenden Geruch. Nach dem herausnehmen der Textilien aus dem Färbebad entwickelte sich unter Oxydation der blaue Farbton. Waid enthält ein Indigovorprodukt, das durch enzymatische Hydrolyse in Indoxyl umgewandelt wird. Und wer Lust auf Waidfärberei hat, der kann sie mit Rosanna ausleben.

Mehr dazu unter www.erfurterblau.de

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Werbung *. Trau. Schau. Wem. Indigo ist meine heimliche Färbesehnsucht. Allerdings ist Indigo eine richtige Matz. Ein kleiner Tipp. Es gibt ein online Wörterbuch für bayerisch. Sollte dir das Wort Matz nicht geläufig sein, dort kannst du nachschlagen. Warum ist Indigo also eine Matz? Ganz einfach. Es ist nicht in Wasser löslich. Also muss Indigo beim Färbeprozess in eine wasserlösliche Form umgewandelt werden. Diese Umwandlung bezeichnet man als Verküpung. Und. Ja. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Küpe anzusetzen. Es gibt Färbebücher zum Nachschlagen und Kurse zum Mitmachen und Lernen. Als erstes steht jedoch immer der Kauf von Indigo an. Das wirklich unangenehme ist, das es Indigo auch in synthetischer Form gibt. Zugegeben. Es ist preiswerter. Ein Abieter von echten Indigo (Indigofera tinctoria) ist Kremer Pigmente mit Sitz im Allgäu.

Mehr dazu unter www.kremer-pigmente.com

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