Die Landwirtschaftliche Lehranstalt in Imst feiert bald ihr hundertjähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung kurz nach dem ersten Weltkrieg bietet sie qualifizierte Bildungsmöglichkeiten für den ländlichen Raum an. Bereits zur Anfangszeit ab 1921 war eine Ausbildung im Weberhandwerk an der Schule möglich. Da das Weben in der Folgezeit unpopulär wurde, fanden sich nicht mehr genug Schüler/Schülerinnen und der reguläre Ausbildungsbetrieb, mit der Möglichkeit einen anerkannten Abschluss zu erwerben, wurde eingestellt. Umso erfreulicher ist es, dass die Weberwerkstatt samt seinen alten Webstühlen trotzdem nicht aufgegeben wurde. Annegret Schwegler, eine deutsche Webermeisterin, bietet in aufeinander aufbauenden Kursen die Möglichkeit an, das Weberhandwerk von Grund auf zu lernen. In dieser schönen Werkstatt mit seinen zahlreichen Webstühlen und großer Fensterfront mit Blick auf den Tschirgant macht das Weben einfach Freude.

Mehr dazu unter www.lla.ihc.at

 

Ländlicher geht es nicht. Der Werkhof Kukate liegt in fast Alleinlage mitten im Wendland. Das ist jetzt nicht das Besondere. Das Besondere sind die angebotenen Kurse. Am Hof gibt es verschiedene, gut eingerichtete, Werkstätten u.a. für Holzliebhaber, für Goldschmiedebegeisterte und eine Weberwerkstatt mit zahlreichen Webstühlen. Nun, Webstühle stehen auch in anderen Werkstätten und auch die bieten teilweise Kurse an, um das Weberhandwerk zu lernen. Am Werkhof jedoch ist es möglich, sich in vier Jahren durch den Besuch der sog. Weberklasse auf die Abschlussprüfung zum/zur Textilgestalter/in im Handwerk, Fachrichtung Weben, vorzubereiten und die Prüfung abzulegen. Und das macht den Werkhof einmalig.

Mehr dazu unter www.werkhof-kukate.de