Influencer. Sie flüstern und beeinflussen, was das Zeug hält. Werbung, Werbung und noch mehr Werbung. Für anscheinend alles. Meine Lesenswertbeiträge sind nicht gesponsert und es besteht keine einzige bezahlte Kooperation mit irgendjemand. Herrlich. Ich kann völlig frei entscheiden. Und alle veröffentlichten Bilder gehören ebenfalls uns. Alle selbst fotografiert. Und weil Personen gern vor einer Veröffentlichung gefragt werden, gibt es dazu auch von jedem eine Einverständniserklärung.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu schreiben.

 

Zauberhafte Stoffe aus Japan. Die Stoffe konnte ich während der Textile Art in Berlin ausgiebig bestaunen und befühlen. Denn Juliane war meine Standnachbarin. Wiedergetroffen habe ich sie und ihre Mustermappen auf der H & H in Köln. Ein tolles Angebot für Privat-und Gewerbekunden.

Mehr dazu unter www.kiseki.de

 

Zwei Jahre und zehn Module später. Spinnen lernen erfordert Zeit und Geduld. Wer jedoch für sich dieses alte Handwerk entdeckt hat, wird belohnt mit wunderbaren, selbst gesponnenen Garnen. Ein interessantes Angebot aus der Schweiz.

Mehr dazu unter www.mariannemezger.de

 

Ach wie gut, das niemand weiß... In den Märchen der Brüder Grimm kommt das alte Handwerk des Spinnens nicht zu kurz. Rumpelstilzchen spinnt Stroh zu Gold und Dornröschen sticht sich an einer Spindel und fällt in einen hundertjährigen Tiefschlaf. Ach und dann erst die drei älteren, gehandicapten Frauen. Plattfuß, Tellerlippe und riesiger Daumen. Aber nichtsdestotrotz haben die drei Spinnerinnen Flachs in Rekordzeit versponnen. Drei volle Kammern. Respekt. Zurück in die Jetztzeit. Die Handspinngilde mit ihren rund 600 Vereinsmitgliedern ist äußerst aktiv. Vorführungen, Treffen, die Möglichkeit ein Zertifikat zu erwerben und noch viel mehr.

Mehr dazu unter www.handspinngilde.org

 

Es gibt ja mittlerweile viele, wenn nicht noch mehr, mit einem Virus befallene Filzer/innen. Zugegeben. Meistens befällt er, der Filzvirus, Frauen. Bei Filzrausch ist es anders. Frieder Glatzer ist der Herr des Unternehmens. Er bietet eine unglaubliche Vielfalt an Filzzubehör an. Sich in sein Angebot an superfeiner Merinowolle mit 16 Mic zu verlieben, ist nicht schwer. Diese Farbauswahl. Solltest du statt filzen, lieber spinnen? Auch kein Problem. Lass dich von seiner Homepage nicht abschrecken. Renovierungen sind einfach lästig. Aber ich glaube, da tut sich was.

Mehr dazu unter www.filzrausch.de

 

Die Ötztaler und ihre Bergschafe. Noch immer gibt es rund 400 regionale Schafhalter im Ötztal. Und es gibt das Schafwollzentrum Regensburger, die die heimische Wolle weiterverarbeitet. Und vor der Weiterverarbeitung wird sie gewaschen. In der hauseigenen Schafwollwaschanlage. Und diese Wollwaschanlagen sind rar in Europa. Das Filzerherz schlägt beim Besuch des Werkstattladens  hoch und höher. Harmonische Farbenvielvalt verführt zum Kauf. Vlies oder Kardenband? Oder doch lieber Strickwolle für einen kuschligen Pullover? Oder ein neuer Teppich für das Esszimmer?

Mehr dazu unter www.schafwollzentrum.tirol

 

Gemeinsam. Sich mit anderen kreativen und an textilem Handwerk interessierten Menschen austauschen, das tut gut.

Deutschland, www.filznetzwerk.de
Österreich, www.wollmodus.at
Schweiz, www.filzszene.ch
Finnland, www.filtti.fi
Vereinigtes Königreich, www.feltmakers.com

Nachtrag. Auch in den Niederlanden gibt es eine rührige Filzszene. Mehr dazu unter www.viltkontaktgroep.nl

 

Es war einmal. Ein Laden für Bio- und Naturstoffe in Augsburg. Immer nett, um zu stöbern und in Farben zu schwelgen. Textilschaffende sehen gern mit den Händen und diese können nicht anders. Sie müssen fühlen. Mittlerweile ist der Laden geschlossen. Umzugsbedingt. Leben ist eben auch Veränderung. Ein Trostpflasterl bleibt. Die Stoffe sind weiterhin online erhältlich.

Mehr dazu unter www.meterwerk.de